Andreas Reinhardt
Radiojournalist, MDR Thüringen
Andreas Reinhardt wurde am 10. Juni 1951 in Schmalkalden geboren und wuchs in Schmalkalden und Weimar auf; er stammt aus einer Schauspielerfamilie. Nach einer Ausbildung zum Schienenfahrzeugschlosser im Reichsbahnausbesserungswerk Meiningen und dem Wehrdienst studierte er Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig.
Von 1977 bis 1990 arbeitete er als Dramaturg und Autor in der Feature-Abteilung des Rundfunks der DDR in Berlin, außerdem als Reporter, etwa bei der Internationalen Friedensfahrt. 1989 wurde sein Feature „Rider in Front“ mit dem Prix Italia ausgezeichnet. Nach 1990 begann er beim Thüringer Rundfunk in Weimar neu und war bis 2017 als freier Journalist, Moderator, Reporter und Redakteur beim MDR Thüringen tätig, unter anderem für die „Kulturnacht“ und die Kultursendung „Marlene“; daneben lehrte er an der Universität Leipzig und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zu seinen Arbeiten gehören die Radiodokumentation „Thüringen – Land der Residenzen“ (2004) und das Hörspiel „Heilige Elisabeth“ (2007). Seine Erinnerungen erschienen unter dem Titel „Der Zweifel war mein bester Freund – Ein Radioleben in DDR und vereintem Deutschland“ im THK Verlag.
Geboren 1951 in Schmalkalden.