Eckart Lange
Musikpädagoge und Musikhistoriker
Eckart Lange, geboren am 19. November 1947, studierte Schulmusik und Musiktheorie an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar (Staatsexamen 1970) und Chordirigieren an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin (Diplom 1983). Nach Lehrtätigkeiten am Gymnasium Teterow und an der Universität Greifswald, wo er 1986 promovierte, war er musikpädagogischer Mitarbeiter und stellvertretender Direktor am Heinrich-Schütz-Haus in Bad Köstritz. Ab 1988 lehrte er an der Weimarer Musikhochschule; 1990 leitete er kurzzeitig die Musikabteilung des Kulturministeriums der DDR.
1993 wurde er zum Professor für Musikpädagogik berufen und war von 1996 bis 2013 Gründungsdirektor des Instituts für Musikpädagogik und Musiktheorie in Weimar. Von 1994 bis 2020 war er Präsident des Landesmusikrates Thüringen, dessen Ehrenpräsident er heute ist, außerdem Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrates. Von 2005 bis 2020 leitete er als Gründungsdirektor die Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen; er ist Chorleiter der Sondershäuser Madrigalisten. 2008 erhielt er das Bundesverdienstkreuz erster Klasse, 2015 den Thüringer Verdienstorden.
Zu seinen Publikationen gehören Studien zur Hochschule für Musik und zum Konservatorium Sondershausen (1933–1944), zum Loh-Orchester und – im THK Verlag – „Die Luftwaffen-Musikschule Sondershausen / Thüringen (1938–1945). Zwischen Anspruch und Verführung“.
Geboren 1947.