Frank Willmann

Schriftsteller und Fußball-Publizist aus Weimar

Frank Willmann wurde am 20. September 1963 in Weimar geboren. 1984 verließ er die DDR nach West-Berlin; 1986 war er an der Kunstaktion „Der weiße Strich“ an der Berliner Mauer beteiligt. Zwischen 1990 und 2002 veröffentlichte er zehn Bände Prosa und Lyrik, teils in Zusammenarbeit mit anderen Autoren.

Seit Jahren gehört der Fußball – insbesondere der ostdeutsche – zu seinen zentralen Themen: Er schreibt für Berliner Zeitung, taz, junge Welt und Die Zeit, war 2015 bis 2022 Herausgeber der „Bibliothek des deutschen Fußballs“ und betreut seit 2023 eine Fußballbuchreihe bei Voland & Quist. Zu seinen Büchern zählen „Mauerkrieger“ (2013), „Kassiber aus der Gummizelle“ (2015) und „Der Pate von Neuruppin“ (2023, Spiegel-Bestseller). Willmann ist Mitglied der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur, war Spieler und Coach der Autorennationalmannschaft und bekennender Anhänger des FC Carl Zeiss Jena.

Im THK Verlag erschien 2024 „Mein Leben“, die Autobiografie des DDR-Nationalspielers Lutz Lindemann, aufgeschrieben von Frank Willmann. Bereits zuvor hatte er mit Lindemann dessen Erinnerungen „Optimist aus Leidenschaft“ (Aufbau) erarbeitet.

Geboren 1963 in Weimar. Lebt in Berlin.

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