Hans Pfeiffer
Krimiautor (1925–1998)
Hans Pfeiffer wurde am 22. Februar 1925 in Schweidnitz (Niederschlesien) geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er zunächst als Neulehrer, studierte von 1952 bis 1956 Philosophie, Geschichte und Literatur an der Universität Leipzig und war danach Schulleiter. Ab 1966 lehrte er als Professor am Leipziger Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ und arbeitete zugleich als freier Schriftsteller; von 1968 bis 1980 leitete er den Bezirksverband Leipzig des Schriftstellerverbandes der DDR.
Pfeiffer schrieb Kriminalromane, Hörspiele und Fernsehdrehbücher sowie populärwissenschaftliche Bücher zur Rechtsmedizin, darunter die Reihe „Die Sprache der Toten“, später auch den historischen Roman „Scharnhorst“ (1989). „Schüsse am Hochmoor“, eine im Thüringer Wald bei Suhl angesiedelte Wilderer- und Kriminalgeschichte, erschien 1961 im Greifenverlag und wurde auch als Hörspiel produziert. Er erhielt unter anderem den Nationalpreis der DDR und den Kunstpreis der Stadt Leipzig. Hans Pfeiffer starb am 27. September 1998 in Wurzen.
Geboren 1925 in Schweidnitz (Niederschlesien).