Cover: Niemals aufgeben

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Niemals aufgeben

Vom Geratal ins Elsass - eine Familiengeschichte

19,90 € inkl. 7 % USt., zzgl. Versand

Eine Familiengeschichte über Vertreibung, Verlust und die stille Kraft, immer wieder neu anzufangen.

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1929 verlassen Ella, Willy und ihr kleiner Sohn Heiny das Geratal, weil die Wirtschaftskrise ihnen jede Grundlage nimmt. Im Elsass finden sie Arbeit, eine Wohnung, so etwas wie Ankommen. Drei weitere Kinder werden geboren, die Familie fasst Fuß – in einer Welt, die bald darauf in sich zusammenfällt. Willy wird zur Zwangsarbeit verschleppt und kehrt als kranker Mann zurück, der wenig später stirbt. Sohn Heiny fällt im Krieg. Albert, der Ella und den Kindern Halt gibt, wird einen Tag vor der geplanten Hochzeit bei einem Tieffliegerangriff getötet, mit ihm der jüngste Sohn. Was bleibt, ist die Aufgabe, aus den Trümmern noch einmal ein Leben zu errichten.

Odette Jaqueline Langbein erzählt die Geschichte ihrer eigenen Familie – und sie verweigert sich dabei dem bloßen Erleiden. Das Buch fragt danach, woher eine Frau wie Ella die Kraft nahm, nach jedem Verlust wieder aufzustehen, und was es bedeutet, Verantwortung für Kinder zu tragen, wenn ringsum alles zerbricht. Die Schauplätze zwischen Thüringen und dem Elsass erzählen zugleich von den Verwerfungen, die das 20. Jahrhundert über ganz gewöhnliche Menschen brachte – über Grenzen, Sprachen und Zugehörigkeiten hinweg.

Ein Buch für alle, die sich für gelebte Geschichte jenseits großer Schlachtfelder und Konferenztische interessieren: für das, was Krieg, Vertreibung und Verlust mit einer einzelnen Familie machen – und für die stille, unbeirrbare Entschlossenheit, die manchmal das Einzige ist, was übrig bleibt.

5,0 1 Leserstimme
U-W.K.
Nach der sehr ausführlichen und stark emotionalen Buchlesung von Ivonne Gerngroß, der Tochter der oben genannten Autorin und Mitautorin war ich sehr auf das Gesamtwerk gespannt. Trotz in der Lesung vorgetragenen Details war mein Interesse nicht gemindert, ALLES zu erfahren. Es gehört sehr viel Mut dazu, seine Familiengeschichte so zu offenbaren. Hochachtung zolle ich beiden Autorinnen, wie dies ihnen gelungen ist!

Ich kann Odettte Langbein und Yvonne Gerngroß nur gratulieren für dieses gelungene Werk. Durch die geschliffene Sprache und Strukturierung ist das Lesen ein Vergnügen. Welche Arbeit und Recherche stecken dahinter! Ich bin beeindruckt. Chapeau!

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